Dr. Claudia Teibler

Freie Journalistin, Buchautorin und Redakteurin

2005 Studienabschluss in Salzburg mit Promotion

Schon bevor ich 1992 anfing, Kunstgeschichte zu studieren, wusste ich, dass meine Reise in Richtung Journalismus gehen wird: ich hatte ein Zeitungsvolontariat absolviert und mich, neben privaten Neigungen, vor allem deshalb für Kunstgeschichte entschieden, weil sie die beste Möglichkeit bot, sich einen sehr breiten kulturhistorischen Hintergrund zu erarbeiten.

Während meines Magisterstudiums (Nebenfächer: Theaterwissenschaft, Neuere Deutsche Literatur) war ich als freie Autorin intensiv für das Feuilleton der Tageszeitung "Münchner Merkur" tätig. Dass dem Magister überhaupt eine Promotion folgte, hatte vor allem mit dem Thema zu tun: Shakespeare-Illustrationen von William Blake. Nach Abschluss der Magister-Arbeit (Betreuung: Frau Univ.-Prof. Dr. Renate Prochno-Schinkel) hatte ich das Gefühl, mich gerade erst an den Kern der Sache herangetastet zu haben, deshalb lag es auf der Hand, weiterzumachen. Dennoch bin ich auch während der Promotionszeit "zweigleisig" gefahren - ich arbeitete parallel als Redakteurin des Magazins "Architectural Digest" beim Condé Nast Verlag. Ohne die Babypause nach der Geburt meines ersten Kindes wäre die Dissertation (Abschluss 2005, Betreuung: Frau Univ.-Prof. Dr. Renate Prochno-Schinkel) allerdings wohl kaum zu einem Ende gekommen. Heute habe ich drei Kinder, arbeite als freie Journalistin, Buchautorin und Redakteurin - vor allem allerdings in Bereichen, die nicht viel mit Kunstgeschichte zu tun haben. Dennoch profitiere ich ständig von diesem Studium: Zwar ist das Fachwissen einem erschreckenden Schwund unterworfen; von den an der Uni erworbenen Fähigkeiten aber, nämlich aus Themen und Sachverhalten spannende Fragestellungen zu entwickeln, und selbst komplexe Inhalte logisch und stringent zu strukturieren, zehre ich bei allem, was ich tue.

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