Foto: Hubert Auer

Mag. Dr. Ingonda Hannesschläger

Assistenzprofessorin am Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft, Abteilung Kunstgeschichte der Universität Salzburg

1995 Studienabschluss in Salzburg mit Promotion


 

Liebe Frau Doktorin Hannesschläger, Sie sind ja selbst seit 25 Jahren Mitarbeiterin der Abteilung Kunstgeschichte an der Universität Salzburg. Wie kam es dazu?

Während des Studiums habe ich immer parallel gearbeitet, u.a. auch im Salzburger Landesarchiv, wodurch ich schon 1986 die Möglichkeit hatte ein Jahr lang bei den Vorbereitung zur Ausstellung "Österreich und der Vatikan" mitzuwirken. Das Forschen im Vatikan und das Ambiente an der Bibliotheca Hertziana haben mir den weiteren Weg gewiesen. Als dann 1989 eine Studienassistentenstelle am Salzburger Institut ausgeschrieben war, habe ich mich beworben und in der Bibliothek zu arbeiten begonnen.

Wie sieht Ihr Berufsalltag aus? Was sind besondere Highlights?

Der Berufsalltag ist sehr vielschichtig, kein Tag gleicht dem anderen. Fixtermine sind die Lehrveranstaltungen und Sitzungen, aber auch die Arbeiten in der Verwaltung. Hierbei habe ich das Glück, dass ich noch immer für die Betreuung unserer Bibliothek zuständig bin.

Foto: Hubert Auer

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Die Forschungstätigkeit muss man sich gut einteilen, wobei ich gerne im Team arbeite. Die Suche nach neuen Themen und Aufgaben ist immer wieder eine Herausforderung und das macht die Arbeit dynamisch und spannend, manchmal auch stressig.

Was sind für Sie die drei wichtigsten Gründe, in Salzburg Kunstgeschichte zu studieren?

Seit meinen ersten Forschungen in Rom habe ich immer eng mit Historikern, Archäologen und KollegInnen anderer Fachrichtungen zusammengearbeitet. Dieser interdisziplinäre Ansatz ist in Salzburg gut verankert und bietet viele Möglichkeiten. Zudem ist Salzburg überschaubar, ein persönlicher Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden ist möglich.

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Möchten Sie den (zukünftigen) Studierenden noch etwas mit auf den Weg geben?

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig Auslandserfahrung ist. Dabei geht es ist nicht nur um die Verbesserung der Sprachkenntnisse, sondern man kann ganz generell den fachlichen und persönlichen Horizont erweitern. In dem Jahr in Rom habe ich unvergleichlich viel gelernt und bin seither immer wieder gern und so viel als möglich im Ausland für Forschungen, Tagungen und auch Besichtigungsreisen.


 
 
 
 
 
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