Foto: Hubert Auer

Mag. Dr. Thomas Habersatter

Residenzgalerie Salzburg, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

1996 Studienabschluss in Salzburg mit Promotion


 

Lieber Herr Doktor Habersatter, Sie sind ja regelmäßig als externer Lehrbeauftragter an unserer Uni und somit kein unbekanntes Gesicht für die meisten Studierenden. Was schätzen Sie so sehr an der universitären Lehre?

Eine besondere, aber auch spannende Herausforderung stellt die Wissensvermittlung dar. Wie präsentiere ich komplexe Inhalte, ohne die Freude und Neugier der Studierenden zu schmälern und das Lehrveranstaltungsniveau zu senken. Was kann man tun, um die Aufmerksamkeit so weit zu steigern, dass die Studentinnen und Studenten mir über den gesamten Zeitraum der Lehrveranstaltung ihre Aufmerksamkeit schenken. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der fachliche Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der Universität. Kooperationen zwischen der Universität und der Residenzgalerie Salzburg sind ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit.

Wie war ihr bisheriger Werdegang? Wie kamen Sie an die Residenzgalerie Salzburg?

Ich kann mich noch gut erinnern, dass während meines Studiums Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittler im Museum gesucht worden sind. Kaum jemand hat sich für diesen Bereich interessiert, der damals noch nicht als eigenes Berufsfeld für Kunsthistoriker wahrgenommen worden ist. Ich habe den Sprung in die Museumspädagogik gewagt und bin langsam in den Job hineingewachsen. Daneben war ich noch für das Bundesdenkmalamt in Oberösterreich und das Diözesanmuseum in St. Pölten tätig.

Foto: Hubert Auer

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Wie gestaltet sich Ihr Berufsalltag? Was macht Ihre Arbeit dabei besonders spannend?

Das tolle an der Arbeit ist die Vielfalt der Tätigkeiten, die auf einen täglich warten: Ausstellungen organisieren, Katalogbeiträge verfassen, den Museumsbestand wissenschaftlich aufarbeiten, Museumsbesuchern die Kunst näherbringen u.a. Und natürlich verwalten; das bleibt, so denke ich, wohl keinem erspart.

Was sind für Sie die drei wichtigsten Gründe, gerade in Salzburg Kunstgeschichte zu studieren?

Wir haben ein wunderschönes Institut in einer grandiosen (kunsthistorisch interessanten) Stadt mit hohem Lebensniveau. Das vielfältige Lehrangebot mit unterschiedlichen fachlichen Zugängen. Die Kleinheit (Größe) des Institutes wahrt die persönliche Note.

Foto: Hubert Auer

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Was möchten Sie den (zukünftigen) Studierenden noch mit auf den Weg geben?

Sich bereits während des Studiums innerhalb und außerhalb der Universität zu engagieren. Womöglich schon auszuloten, welche Bereiche einem besonders interessieren. Vor allem aber nicht zu verzagen, wenn es bei den ersten Job-Anläufen nicht sofort klappen sollte.


 
 
 
 
 
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