Mag. Mag. Claudia Baumann

Verwaltung Artothek des Bundes im 21er Haus des Belvedere

2011 Studienabschluss in Salzburg mit Diplom

Thema der Diplomarbeit: Christian Boltanskis "Vanitas" in der romanischen Krypta des Salzburger Doms im Vergleich zum mittelalterlichen monumentalen Totentanz

2008 Abschluss des Studiums der Rechtswissenschaften in Salzburg

Thema der Diplomarbeit: Rechtlicher Leitfaden für Veranstalter im Hinblick auf das oö. Veranstaltungssicherheitsgesetz 2008

Während meines rechtswissenschaftlichen Studiums stellte ich fest, dass die juristische Schiene für mich zu einseitig werden würde. Daher inskripierte ich zusätzlich das Studium der Kunstgeschichte in Salzburg. Im Laufe des Studiums begann mich die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Kunst immer mehr zu interessieren und auch der korrekte wissenschaftliche Umgang mit den Materialien und den Forschungsergebnissen wurde mir ein Anliegen. Ich erhielt eine Anstellung als Tutorin bei Frau Prof. Hannesschläger für das Proseminar "Wissenschaftliches Arbeiten". Zusätzlich absolvierte ich ein Praktikum beim Salzburger Kunstverein und im Sommer 2009 beaufsichtigte ich die Sommerausstellung des Museums Zinkenbacher Malerkolonie (MZMK) in St. Gilgen. Im Zuge eines Seminars bei Frau Prof. Gottdang, das die wissenschaftliche Bearbeitung unterschiedlicher Grafiken und deren fachgerechte Konservierung zum Inhalt hatte, lernte ich von einem Papierrestaurator die notwendigen Grundlagen der Konservierung. Dieses Wissen konnte ich im Archiv des MZMK umsetzen, wo ich den grafischen Sammlungsbestand fachgerecht konservierte.

Nach Abschluss des Kunstgeschichtestudiums und meines Gerichtspraktikums am Salzburger Bezirks- und Landesgericht, ging ich nach Wien und half bei der Übersiedlung der Sammlung der Artothek des Bundes ins 21er Haus der Österreichischen Galerie Belvedere. Ich wurde in die Verwaltung derselben übernommen und arbeite nun intensiv mit der Restauratorin der Artothek zusammen, wodurch ich meine Kenntnisse in der Konservierung und Restaurierung erweitern kann. Neben der praktischen Tätigkeit als Depotverwalterin in der Artothek, halte ich auch Führungen in der Gemäldegalerie der Akademie der Bildenden Künste. Um mein wissenschaftliches Interesse an der Kunstgeschichte weiterhin zu fördern, versuche ich Beiträge in Ausstellungskatalogen zu schreiben. 2015 konnte ich meine erste Ausstellung umsetzen. Im MZMK läuft während der Sommermonate 2015 eine Schau zu Josef Dobrowsky und seinen Freunden in Zinkenbach. Sowohl das Konzept und die Präsentation als auch der Begleitband zur Ausstellung stammen aus meiner Hand.

Um im Kunstbereich Fuß fassen zu können, bedarf es unter Umständen eines sehr langen Atems. Engagement schon während des Studiums und Offenheit gegenüber unterschiedlichen Institutionen und Anstellungsverhältnissen werden den Weg zum Ziel aber erleichtern.

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